Vereinssatzung

§1
Name und Sitz des Vereins


Der Verein führt den Namen
„KK Schützenverein 1928 e.V. Kirrlach“.

Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Philippsburg unter der Ordnungsziffer VR42 eingetragen und hat seinen Sitz in 68753 Waghäusel, Waghäuseler Straße 121.

 

§2
Zweck des Vereins

  1. Der KK Schützenverein 1928 e.V. Kirrlach ist selbstlos tätig; er verfolgt ausschließblich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interesse. Zweck des Vereins ist die Pflege und Ausübung des Schießens auf sportlicher Grundlage, der Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art, sowie die Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit seiner Mitglieder, insbesondere der Jugend durch Pflege der Leibesübungen.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Er ist Mitglied des Deutschen Schützenbundes und des Badischen Sportbundes, deren Satzungen er anerkennt.

 

§3
Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist ein Kalenderjahr.

 

§4

Mitgliedschaft

  1. Der Verein hat:
     a) aktive Mitglieder über 18 Jahre,
     b) jugendliche Mitglieder unter 18 Jahre,
     c) passive Mitglieder.
  2. Zur Aufnahme ist schriftliche Anmeldung erforderlich. Mitglieder können alle Personen werden, die sich in geordneten Verhältnissen befinden und über einen guten Leumund verfügen. Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung des Vorstandes ist nicht anfechtbar.
  3. Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält einen Ausweis des Landesverbandes sowie falls gewünscht, eine Satzung zum Selbstkostenpreis. Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.
  4. Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben, können vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

§5
Rechte und Pflichten der Mitglieder  

  1. Die Mitglieder haben freien oder ermäßigten Zutritt zu den Vereinsveranstaltungen. Ausnahmen werden durch den Vorstand von Fall zu Fall bestimmt.
  2. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern. Jedes Vereinsmitglied muss im Kalenderjahr 10 Arbeitsstunden leisten oder ersatzweise einen Beitrag pro nicht geleistete Arbeitsstunde entrichten, der von der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Die Zahlung für nicht geleistete Arbeitsstunden ist im folgenden Kalenderjahr zum gleichen Termin wie der Jahresbeitrag fällig.
  3. Mitglieder, die die Vereinsinteressen schädigen und trotz wiederholter Mahnung nicht davon ablassen, können aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das Gleiche gilt, wenn Vereinsbeiträge nach Fälligkeit trotz Aufforderung nicht innerhalb einer Frist von einem Monat bezahlt werden.
  4. Ehrenmitglieder genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder.

 

§6
Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Streichung, Ausschluss oder durch schriftliche Austrittserklärung auf den Schluss des Kalenderjahres mit einer Frist von einem Monat. Der Beitrag ist bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft für das laufende Jahr zu bezahlen.
  2. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch den Beschluss des Vorstanden ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich vor dem Vorstand zu rechtfertigen.

    Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb eines Monats ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
  3. Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an den Verein und seine Einrichtungen. Sie haben den Ausweis abzugeben.

 

§7
Beiträge der Mitglieder

  1. Jedes Vereinsmitglied bezahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung zu bestimmen ist.
  2. Sämtliche Interessen des Vereins sind zur Erfüllung des Vereinszweckes zu verwenden.
  3. Der Beitrag ist jährlich am 15.01.zu entrichten und für das Eintrittsjahr voll zu zahlen.
  4. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

 

§8
Leitung und Verwaltung

 

  1. Organe des Vereins sind:
    a) Der Vorstand
    b) Die Mitgliederversammlung
  2. Der Verein wird vertreten von dem 1. und den 2. Vorsitzenden. Jeder ist allein Vertretungsberechtigt, leitet die Vereinsgeschäfte und vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  3. Der Vorstand besteht aus dem 1. und zwei 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer, dem Sportleiter und zwei Jugendleiter (Kugeldisziplin und Bogensport). Der Vorstand wird von der der Mitgliederversammlung, beginnend ab 1984, auf Dauer von jeweils zwei Jahren gewählt.
  4. Zur Unterstützung und Beratung des Vorstandes besteht der erweiterte Vorstand.

    Im gehören an:
    a) der 2. Sportleiter
    b) der 2. Jugendleiter
    c) der Pistolenreferent
    d) der Gewehrreferent
    e) der Bogenreferent
    f) der Tontaubenreferent
    g) 4 Beisitzer

    Wird eine der genannten Disziplinen in der laufenden Amtsperiode nicht geschossen, so kann auf die Wahl eines hierfür zuständigen Referenten verzichtet werden. Der erweiterte Vorstand wird für das Geschäftsjahr 1984 auf die Dauer von einem Jahr, ab dem Geschäftsjahr 1985 auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  5. Der Vorstand unterstützt den Vorsitzenden in der Leitung des Vereins. Ihm obliegt es, die Veranstaltungen des Vereins festzulegen, sowie Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu bestellen. Er entscheidet in allen in den Satzungen vorgesehenen Fällen. Die Vorstandssitzungen werden vom 1.Vorsitzenden, in Falle seiner Verhinderung vom 2.Vorsitzenden geleitet. Über die Sitzung und Beschlüsse wird vom Schriftführer ein Protokoll geführt, das vom Sitzungsleiter gegenzuzeichnen ist.
  6. Fällt ein Mitglied des Vorstandes vor einer Hauptversammlung weg, sei es durch Tod, Rücktritt oder dergleichen, so ist der Vorstand berechtigt, einen Ersatzmann zu wählen, der an die Stelle des Ausgeschiedenen bis zur nächsten Hauptversammlung tritt. Diese Bestimmung findet auf den 1. Vorsitzenden des Vereins keine Anwendung. Fällt der 2. Vorsitzende weg, so wird er bis zur nächsten Hauptversammlung, an der dieser zu wählen wäre, vom Schatzmeister vertreten.

 

§9

Die Hauptversammlung wählt, beginnend ab 1984, einen Kassenprüfer für die Dauer von 2 Jahren, weiterhin einen Kassenprüfer für die Dauer von einem Jahr. Ab dem Geschäftsjahr 1985 wird dann auch der zweite Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Kassenprüfer haben vor dem Rechnungsabschluss des Geschäftsjahres eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und darüber in der Hauptversammlung Bericht zu erstatten. 

 

§10

Sämtliche Organe des Vereins üben Ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§11

  1. Die Hauptversammlung wird geleitet vom 1.Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2.Vorsitzenden. Die Einladung muss spätestens zwei Wochen vorher schriftlich oder durch Zeitungsanzeige unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung erfolgen.
  2. Die Tagesordnung soll folgende Punkte erhalten:
    a) Bericht des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter über das 
    abgelaufene Geschäftsjahr.
    b) Entlastung des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter.
    c) Etwa anfallende Wahlen des Vorstandes, erweiterten 
    Vorstandes und Kassenprüfer.
    d) Genehmigung des Haushaltsvorschlages.
    e) Entscheidung über Beschwerden gegen den Ausschluss eines 
    Mitglieds.
    f) Beschlussfassung über An- und Verkauf von Grundstücken.
    g) Satzungsänderungen.
    h) Verschiedenes.
  3. Anträge zur Hauptversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich eingereicht werden.
  4. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nichts anderes bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.Vorsitzenden. Jugendliche Mitglieder sind in der Hauptversammlung ab einem Alter von 16 Jahren Stimmberechtigt.
  5. Über die Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§12

  1. Der Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung mit einer Frist von einer Woche einberufen.
  2. Der Vorsitzende muss eine Hauptversammlung einberufen, wenn diese von mindestens 1/10 der Mitglieder unter Angabe des Grundes schriftlich verlangt wird.
  3. Die außerordentliche Hauptversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Hauptversammlung.

 

§13

Zur Beschlussfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von 3⁄4 der in der Hauptversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:

  1. Änderung der Satzung. Wird eine Satzungsbestimmung, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
  2. Ausschluss eines Mitgliedes (Berufungsabstimmung).
  3. Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens 7 Mitglieder sich entscheiden, ihn weiterzuführen. In diesem Falle kann der Verein nicht aufgelöst werden. Die Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins kann nur auf einen Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlussfassung hierüber angekündigt ist.

 

§14

Im Falle der Auflösung des Vereins ist dessen Vermögen mit Zustimmung des Finanzamtes treuhänderisch auf die Gemeinde Waghäusel zu übertragen – mit der Auflage, es solange zu verwalten, bis es für die in der Satzung bestimmten Zwecke wieder verwendet werden kann. Dasselbe gilt bei der Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Vereinszweckes.

 

Bei der ersten Originalfassung dieser Satzung haben folgende Mitglieder unterschrieben:
Anton Säubert, Rolf Blümle, Gerd Schneider, Franz Haag, Stefan Heiler, Eugen Haag, Rosa Haag

Die Satzungsänderung vom 06.01.1992 haben folgende Mitglieder unterschrieben:
Simon Baumgärtner, Wolfgang Heger, Achim Hofer

Diese Abschrift der Satzung ist mit der Satzungsänderung vom 19.02.2002 identisch.
Dieter Haag, Wolfgang Heger, Dieter Senger

Die Satzungsänderung vom 06.01.2013 haben folgende Mitglieder unterschrieben:
Ralf Tropf, Simone Säubert-Srienz

Die Satzungsänderung vom 20.02.2015 haben folgende Mitglieder unterschrieben:
Ralf Tropf, Simone Säubert-Srienz